Kurpark Hardegsen

Kurztext Kurpark Hardegsen


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Hardegsen war von 1973 bis 2010 staatlich anerkannter Erholungs- und von 1975 bis 2010 staatlich anerkannter Luftkurort.

Aus diesem Anlass wurde der Kurpark in Hardegsen angelegt. Er diente den Kurgästen als Begegnungsstätte und zur Erholung. Durch das Areal fließt der Bach Lunau, der einen künstlich angelegten Teich mit Fontaine speist.

Auch nach dem Ende der staatlichen Anerkennung wurde der Park weiterhin von der Stadt und der Bevölkerung gepflegt und unterhalten.

Die leuchtend gelben Blüten der Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus L.) blühen von Mai bis Juni. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, meist Hummeln. Sie ist eine wichtige Nahrungspflanze für verschiedene Schmetterlinge, Käfer und Blattwespen.


Im Dezember 1972 kaufte die Stadt Hardegsen vom Land Niedersachsen den 32.000 m² großen Komplex der Burg Hardeg mit den sie umgebenden Ländereien aus dem Bestand der damals staatlichen Domäne Hardegsen mit dem Ziel, den aufkommenden Fremdenverkehr in Hardegsen zu fördern.

In einem ersten Bauabschnitt wurde die um das Burggelände liegende 20.000 m² große ehemalige Kälberwiese umgestaltet und mit einem neuen größeren Teich versehen, der sich über den Zufluss der Lunau speist. Die vorhandenen alten Obstbäume (Glockenapfel, Gravensteiner, Augustapfel, Mirabellen, Pflaumen, Zwetschgen, Süß- und Sauerkirschen) wurden leider gefällt und durch andere Baumarten und Büsche ersetzt.

Nach der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes, auf den noch ein dritter folgte, in dem u.a. ein Musikpavillon für Konzerte errichtet wurde, wurde der Kurpark am 04. Juni 1974 im Rahmen einer großen Veranstaltung der Öffentlichkeit übergeben.


Im Laufe eines Jahres finden zahlreiche Veranstaltungen im Park und im angrenzenden Gelände statt, wie z. B. das überregional bekannte Gartenfestival „Lebenslust“, die Tuning-Tage, die Oldtimer-Tage sowie ein Weihnachtsmarkt.


Das im Park vorhandene Angebot an Grasflächen, Stauden, Sträuchern und Bäumen bietet Tieren, wie Eichhörnchen (Sciurus vulgaris L.), Igeln (Erinaceus europaeus L.), Waschbären (Procyon lotor L.), aber auch Vogelarten, wie Amseln (Turdus merula L.), Grün- (Picus viridis L.) und Buntspechten (Dendrocopos major L.), und Insekten, wie Schmetterlingen, Bienen und Käfern, einen zusätzlichen Schutz-, Brut- und Nahrungs- und Lebensraum.